Selbstfahrer in Uganda

In Uganda herrscht Linksverkehr ... und etwas Anarchie. 

 

Zugegeben braucht man für die Fahrt durch Kampala ziemlich gute Nerven. An der Hauptstadt von Uganda führt praktisch kein Weg vorbei, wenn man von Entebbe aus das Land bereisen möchte. Alle Hauptstraßen führen direkt von Kampala weg.

 

Die Straße von Entebbe nach Kampala ist geteert und in gutem Zustand. Aber auch ziemlich stark befahren, und spätestens vor Kampala ist dann Stop & Go angesagt. 

 

So gut wie nirgendwo gibt es Verkehrsschilder - eine gute Karte oder noch besser die Uganda Offline Version von Google Maps sind wirklich sehr hilfreich. Das Routing mit Google Maps funktioniert meistens recht gut. Nur auf die Zeitangaben der Navigationssoftware sollte man sich nicht verlassen. Wenn man die Zeiten mit 2 oder 3 multipliziert, ist man auf der sicheren Seite!

 

Tja und in Kampala herrscht: "Dynamik" (um es mal so zu sagen). Tausende Motorräder, Toyota Mini Bus Taxis, Autos, Busse, LKWs und Fußgänger sind unterwegs. Jeder schneidet dem anderen den Weg ab, aus 2 Fahrspuren werden plötzlich 5 ... aber erstaunlicher Weise sieht man fast nirgendwo Unfälle, und die Fahrzeuge auf den Straßen haben kaum Beulen.

 

Wir sind ohne Unfall durchgekommen - aber für uns waren das schon herausfordernde Bedingungen.

Allerdings ist der Verkehr in der einen oder anderen südeuropäischen Großstadt sicher auch kein Vergnügen.

 

Und wenn man mal den Großraum Kampala verlassen hat - wird es besser.  Siehe auch Straßenzustand