Der Strassenzustand in Uganda

Wohl den Chinesen ist es zu verdanken, dass die Verbindungsstraßen von Kampala ins weite Land geteert und in recht gutem Zustand sind. Sicher gibt es hier und da ein Schlagloch, aber wir haben wesentlich schlimmeres erwartet.

 

Aufpassen muss man auf die allgegenwärtigen Speed-Bumps. Die gibt es in jeder denkbaren Höhe. Mal ein paar Zentimeter - oder auch mal gefühlte 50 Zentimeter hoch. Diese kommen meistens ohne jede Vorankündigung!!! Also immer die Augen offen halten und defensiv fahren, sonst verliert man bei diesen fiesen Dingern alle 4 Räder!

 

Fahren bei Nacht sollte man vermeiden. Insbesondere auf den Schotter- oder Lehm-Pisten ist das einfach nur gefährlich! Fußgänger tauchen im Dunkeln aus dem "Nichts" auf, Fahrräder und Motorräder ohne Licht, LKWs mit Fernlicht, Staub, Speed-Bumps - macht das besser nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

 

Die Schotter- oder Lehm-Pisten sind "mal so, mal so". Rasen ist nie eine gute Idee, da man nie genau weiß was kommt. Insbesondere bei Regen wird aus Lehm schnell Schlamm. Wohl dem, der jetzt einen 4x4 hat!

 

Polizeikontrollen gibt es immer wieder - aber in der Regel winken die Polizisten in den weißen Uniformen die weißen Touristen einfach durch. Und selbst wenn man angehalten wird, sind (so ist es uns ergangen) die Polizisten überaus freundlich.

 

Aber lasst euch jetzt nicht durcheinander bringen: Fahren in Uganda ist machbar und macht Spaß! Man muss einfach nur aufpassen.

 

Siehe auch http://www.unra.go.ug/